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Politik Inland
01/26/2020

Ibiza-Affäre: FPÖ überlegt Klage gegen Strache

Die Partei will sich offenbar 500.000 Euro an Anwaltskosten zurückholen. Straches Anwalt dementiert: Die FPÖ sei nicht dafür aufgekommen.

Die FPÖ will offenbar ihren ehemaligen Parteiobmann Heinz-Christian Strache auf 500.000 Euro klagen. Laut "Kronen Zeitung" (Sonntag-Ausgabe) überlegt die Wiener Landesgruppe die im Zusammenhang mit der Ibiza-Affäre bezahlten Anwaltskosten zurückzufordern. Die Entscheidung soll beim nächsten Parteivorstand fallen.

Die Anwaltskosten seien so lange erstattet worden, bis Strache als Beschuldigter geführt wurde, und hätten sich insgesamt eben auf 500.000 Euro summiert, berichtete die "Krone". Die Übernahme wurde dem früheren Parteichef jedoch unter der Bedingung per Beschluss zugesichert, dass dieser kein parteischädigendes Verhalten an den Tag legt, was nun nicht mehr der Fall sei.

Am Montag dementierte Straches Rechtsbeistand, dass die FPÖ jemals für Anwaltskosten in der Höhe von 500.000 Euro aufgekommen sei. Auch sei die FPÖ mit ihrer Rückforderung nicht an den ehemaligen FPÖ-Chef herangetreten. "Bis heute wurde unser Mandant noch nicht einmal außergerichtlich kontaktiert, was allein daran liegen dürfte, dass es nichts gibt,  was die FPÖ zurückfordern könnte", so Straches Anwalt. 

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