Das Homeoffice: Oft mehr Home als Office

┬ę istockphoto.com, Drazen_

Politik Inland
02/23/2021

Homeoffice: Fahrplan Anfang April bleibt

Steuerrechtliche Aspekte sollen morgen beschlossen werden, arbeitsrechtliche Punkte bis Anfang April. Wirtschaftsvertreter wollen Inkrafttreten erst im Juli.

Die steuerrechtlichen Aspekte von Homeoffice sollen morgen, Mittwoch, im Nationalrat beschlossen werden, die arbeitsrechtlichen Aspekte noch nicht. Das bedeute aber keine Verschiebung des Homeoffice-Pakets, wie es Wirtschaftsvertreter gew├╝nscht haben, sagte ein Sprecher des Arbeitsministeriums Dienstagnachmittag auf APA-Anfrage. Der Fahrplan f├╝r einen Beschluss bis Anfang April bleibe aufrecht, nat├╝rlich vorbehaltlich des parlamentarischen Prozesses.

Die Wirtschaftskammer (WK├ľ) und die Industriellenvereinigung (IV) haben in ihren Stellungnahmen im Begutachtungsverfahren ein Inkrafttreten der arbeitsrechtlichen Bestimmungen des Homeoffice-Pakets erst mit 1. Juli angeregt, da sich die Unternehmen noch vorbereiten m├╝ssten. Dies hatte auch WK├ľ-Generalsekret├Ąr und ├ľVP-Abgeordneter Karlheinz Kopf heute im ├ľ1-Mittagsjournal des ORF-Radio noch einmal unterstrichen. Arbeiterkammer und ├ľGB hatten sich dagegen ausgesprochen.

Der steuerrechtliche Teil des Homeoffice-Pakets: Beim geplanten Anrechnungsbetrag von bis zu 300 Euro j├Ąhrlich bei einer Anschaffung ergonomischer Einrichtung, die unter bestimmten Voraussetzungen als Werbungskosten geltend gemacht werden k├Ânnen, wurde erst am Montag im Finanzausschuss die Grenze von 42 Tagen, die man mindestens j├Ąhrlich im Homeoffice verbringen soll, auf 26 Tage gesenkt. Weiters soll es etwa auch die M├Âglichkeit einer Pauschale geben, wonach vom Arbeitgeber f├╝r h├Âchstens 100 Tage im Kalenderjahr bis zu drei Euro pro Homeoffice-Tag nicht steuerbar ausbezahlt werden k├Ânnen. Die Regelungen sollen vorerst bis zum Jahr 2023 gelten.

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