Hofer "bereitet sich auf Opposition vor": "Doppelspitze bleibt"

NR-WAHL: STIMMABGABE HOFER (FPÖ)
FPÖ-Parteichef ist vom Wahlergebnis "nicht begeistert", will die FPÖ modernisieren.

FPÖ-Chef Norbert Hofer hat am Sonntagabend klargestellt, dass die freiheitliche Doppelspitze mit ihm und Ex-Innenminister Herbert Kickl im Amt bleiben werde. Gleichzeitig bekräftigte er in der Runde der Spitzenkandidaten im ORF, dass die Partei aus den Fehlern lernen und sich "neu aufsetzen" müsse.

Wie zuvor bereits FP-Generalsekretär Harasld Vilimsky geht er davon aus, dass die FPÖ in Opposition gehen wird. Er glaube, dass das Wahlergebnis keines sei, um Regierungsverhandlungen zu führen: "Das heißt, wir bereiten uns auf Opposition vor." Vom Wahlergebnis ist Hofer "nicht begeistert". Es sei nun Zeit für eine Neuaufstellung der Partei: "Es wird eine modernere Partei, lassen Sie sich überraschen."

Zu einem möglichen Parteiausschluss von Heinz-Christian Strache wollte sich Hofer noch nicht äußern: "Es ist heute nicht der Tag, wo man solchen Dingen nachgeht."

Die Frage, wie Hofer mit einer Philippa Strache im Nationalrat umgehen wird, könnte sich übrigens von selbst erledigt haben: Die Ehefrau von Ex-Parteichef Heinz-Christian Strache dürfte aufgrund des schlechten Wahlergebnisses in Wien nicht in den Nationalrat einziehen können. 

Hofer: "Ich bin nicht begeistert."

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