Heinisch-Hosek will Frauen- und Gewaltschutzzentren ausbauen

© APA - Austria Presse Agentur

Politik Inland
03/04/2020

Frauentag: SPÖ kritisiert "viel zu niedriges Frauenbudget"

Heinisch-Hosek sieht allein bei Gewaltschutz Bedarf von zusätzlichen vier Millionen Euro.

Die von der Regierung angekündigte Erhöhung des Frauenbudgets reicht für die SPÖ nicht aus. Deren Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek zeigte sich am Mittwoch in einer Aussendung "massiv enttäuscht" über die Summe: "Zwei Millionen Euro mehr sind gerade einmal die Inflationsabgeltung und viel zu wenig." Alleine für den Gewaltschutz bräuchte es vier Mio. Euro mehr.

Im Regierungsprogramm sei eine "substanzielle" Erhöhung des Frauenbudgets angekündigt worden - "davon ist Türkis-Grün nun weit entfernt", meinte Heinisch-Hosek. Sie verwies auf jüngste Ankündigungen der Grünen, wonach das Frauenbudget vervierfacht werden solle. "Die zwölf Mio. Euro, die es jetzt geben soll, sind dagegen ein Klacks", so die SPÖ-Frauenvorsitzende.

Irritiert zeigte sich Heinisch-Hosek auch über die Äußerungen von Frauenministerin Susanne Raab (ÖVP), die beim Ministerrat von der ersten Erhöhung des Frauenbudgets seit zehn Jahren gesprochen hatte. Auch unter der SPÖ-Frauenministerin Sabine Oberhauser sei 2016 eine Erhöhung des Budgets durchgesetzt worden.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.