Politik | Inland
22.10.2018

FPÖ-Klubobmann Rosenkranz kritisiert "schwarze Teile" der ÖVP

Rosenkranz sieht VP-Politiker wie Platter "noch nicht in der neuen Volkspartei des Sebastian Kurz angekommen".

FPÖ-Klubobmann Walter Rosenkranz übt in der Tiroler Tageszeitung Kritik an der schwarzen Alt-ÖVP. Eine Gruppe innerhalb der ÖVP sei "noch nicht in der neuen Volkspartei des Sebastian Kurz angekommen". Namentlich nennt Rosenkranz den Tiroler Landeshauptmann und ÖVP-Chef Günther Platter.

"Wenn die Landeshauptleute im Westen glauben, es ist besser für ihr Land, auf einem linken Kurs zu segeln, dann ist dies ein Problem, welches die ÖVP intern klären muss. Ich nehme jedenfalls zur Kenntnis, dass es in der ÖVP Leute gibt, die sagen: 'Mit der FPÖ wollen wir nicht'", so der freiheitliche Klubchef. Lob gab es indes für die Türkisen um Bundeskanzler und ÖVP-Bundesobmann Kurz.

"Die selbsternannten Aufdecker von der PKK"

Kritisch sieht Rosenkranz in der TT auch die Rolle von Werner Amon, ÖVP-Fraktionschef im BVT-Untersuchungsausschuss. Rosenkranz legt der ÖVP den Rückzug Amons aus dem U-Ausschuss nahe, weil dieser wegen privater Verbindungen zu einem der Beschuldigten selbst als Auskunftsperson geladen werden könnte. Die Oppositionsabgeordneten Peter Pilz (Liste Pilz), Stephanie Krisper (NEOS) und Jan Krainer (SPÖ) nannte Rosenkranz "die selbsternannten Aufdecker von der PKK". Das Kürzel PKK steht international eigentlich für die kurdische Arbeiterpartei, die von der türkischen Regierung als terroristische Vereinigung eingestuft wird.