© KURIER/Reinhard Vogel

Sparpaket-Reparatur
02/28/2013

Erhöhung für Pensionisten-Paare

Nachzahlung. Pensionierte Paare sind nach der jüngsten Änderung wieder besser gestellt.

Rund 40.000 Pensionisten bekommen bis zum Spätsommer pro Monat mehr Geld von der Pensionsversicherung (PVA) auf ihr Konto überwiesen als bisher: Grund ist eine Änderung des „erhöhten Pensionistenabsetzbetrages“, die am Mittwoch im Nationalrat beschlossen wurde.

Der Absetzbetrag steht Paaren zu, wenn nur einer der beiden eine Pension bis maximal 2200 Euro brutto pro Monat bezieht und – im Normalfall in solchen Konstellationen – die Frau keine Pension hat. Früher hieß dieser Absetzbetrag Alleinverdienerabsetzbetrag. Er wurde 2011 mit dem Sparpaket gestrichen und nach Protesten 2012 für Monatsbrutto-Pensionen bis 1750 Euro wieder eingeführt.

Durch die Pensionserhöhung wurde diese Einkommensgrenze von vielen aber überschritten, der Absetzbetrag fiel weg. Ergebnis: Die Betroffenen hatten trotz Pensionserhöhung rund 40 Euro monatlich weniger. Um das Minus auszugleichen wird der Absetzbetrag nun bis zu einer Höhe von 2200 Euro brutto pro Monat rückwirkend ab 1. Jänner 2013 eingeschliffen. Laut Finanzministerium wird die PVA bis September die Differenzbeträge nachzahlen. Die Korrektur des Sparpaketes sorgt für einen Einnahmenentfall von rund 10 Millionen Euro.

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