Politik | Inland
06.10.2018

Christian Kern: Stationen seiner Karriere

Christian Kern zieht sich wieder aus der Politik zurück und will zurück in die Wirtschaft.

Der 1966 in Wien geborene Christian Kern begann seine politische Laufbahn 1991 als Assistent bei Staatsekretär Kostelka. 1997 wechselte er zum Verbund und ab 2010 war Kern Vorstandsvorsitzender der ÖBB-Holding-AG. Im Mai 2016  löste Kern Werner Faymann als Bundeskanzler und Bundesparteivorsitzenden ab.

Vizekanzler Reinhold Mitterlehner ( ÖVP) erklärte 2017 seinen Rücktritt, dessen Nachfolger Sebastian Kurz kündigte bald darauf die Koalition auf. Bei der Neuwahl im Oktober überholte die ÖVP die SPÖ, obwohl diese zulegen konnte. Kern führte die SPÖ in die Opposition.

Im September 2018 gab Christian Kern bekannt, den Parteivorsitz abzugeben und statt dessen  als Spitzenkandidat für die SPÖ in die EU-Wahl zu gehen. Am 6. Oktober 2018 erklärte er seinen Rückzug aus der Berufspolitik.

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Kern in seiner Zeit als Manager beim Verbund

Danach wechselte er an die Spitze der ÖBB

Nach dem Rücktritt von Werner Faymann galt Kern als einer der Favoriten für seine Nachfolge.

Angelobung bei Bundespräsident Fischer

Christian Kern mit Vizekanzler Mitterlehner

Vorgänger von Christian Kern als SPÖ-Vorsitzende und Kanzler: Franz Vranitzky und Alfred Gusenbauer

Als Kanzler zu Besuch bei Angela Merkel...

..und beim Empfang von Prinz Charles in Wien.

Bei der Wahl im Oktober 2017 gewann die SPÖ an Stimmen, fiel aber hinter die ÖVP zurück

Kern verlässt nach etwas mehr als einem Jahr das Kanzleramt

Im September 2018 verkündete er seine Kandidatur für die EU-Wahl,...

..am 6. Oktober erklärte er seinen Rückzug aus der Berufspolitik.