Politik | Inland
26.04.2018

Außenministerin im Krankenhaus - Ministerium gibt Entwarnung

Ministerin Karin Kneissl sei erkrankt, aber "in wenigen Tagen wieder im Büro".

Außenministerin Karin Kneissl muss vorübergehend leiser treten. Sie sei "aufgrund eines Infekts derzeit in ärztlicher Behandlung", so ihr Sprecher Matthias Forenbacher gegenüber dem KURIER. So schlimm, wie es in den ersten Meldungen geklungen hat, sei es aber nicht. Die Ministerin wird voraussichtlich nur kurz ausfallen, und sei "in wenigen Tagen wieder im Büro".

Oe24.tv hatte demnach offenbar fälschlich berichtet, Kneissl sei Mittwochnacht „mit dem Notarzt ins Spital gebracht“ worden. Diese Umstände wurden von Kneissls Sprecher dementiert. „Dass sie mit dem Notarzt oder der Rettung ins Spital gebracht wurde, stimmt nicht“, sagte er auf APA-Anfrage. Zu weiteren Details wollte er sich nicht äußern. „Die Ministerin bedankt sich allerdings für die Genesungswünsche und bittet um Respekt vor ihrer Privatsphäre.“

Vor kurzem hatte auch Justizminister Josef Moser ( ÖVP) mit einer Erkrankung zu kämpfen. Vor zehn Tagen konnte er das Spital nach einer Blutvergiftung verlassen. Derzeit ist neben Karin Kneissl auch Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) krank.