© BMI

Politik Inland
09/24/2018

Anti-Terror-Tipps ohne Terror

Achtung Amok! Innenministerium warnt mit Flugblättern und Inseraten.

„Nein, es gibt keine Hinweise auf geplante Anschläge“, sagte Kickl Ende August vor versammelter Presse. Es sei jedoch niemals falsch, auch auf „das Schlimmste elementar vorbereitet zu sein“, so der Innenminister. Folgerichtig stellte Kickl eine neue Kampagne vor, die die richtigen Verhaltenstipps bei einem Terroranschlag gibt. Denn die Gefährdungslage mache es dennoch „notwendig, wachsam zu sein“.

Also wird mit Flugblättern und Postkarten mit der Aufschrift „Schutz der eigenen Sicherheit bei Amok und Terror“ vor einer Bedrohung gewarnt, obwohl es keine Hinweise auf Anschläge gibt. Auch Inserate in mehreren Medien wurden geschalten.

Reaktionen aus der interessierten Bevölkerung folgten prompt.

So forderte die Waffenbesitzerinitiative „United Firearms Österreich“, dass jeder Bürger Waffen tragen dürfen solle, damit sich wirklich jeder Bürger verteidigen könne. Auch das Pumpgun-Verbot solle aufgehoben werden.