Feuer wütete in Shells größter Raffinerie

Drei Tage lang brannte die Pulau-Bukom-Raffinerie in Singapur, bevor das Feuer gelöscht werden konnte. Gefahr für die Umwelt habe nicht bestanden.

In der weltweit größten Raffinerie des Ölkonzerns Royal Dutch Shell in Singapur ist ein Feuer ausgebrochen. Feuerwehr und Einsatzkräfte der Singapurer Zivilverteidigung hatten die Flammen bald unter Kontrolle. Bis der Brand aber gelöscht war, dauerte es aber drei Tage. Das Feuer war am Donnerstag erneut aufgeflammt. Nach Angaben der Lokalpresse waren drei kleinere Explosionen zu hören. Es bestand nach Angaben des Unternehmens keine Gefahr für Leib und Leben oder die Umwelt - die Bewohner machten sich offenbar auch nicht allzu große Sorgen. Die Mitarbeiter wurden rechtzeitig in Sicherheit gebracht. Es habe auch keine Verletzten gegeben. "Wir gehen von einem Unfall aus", teilte das Unternehmen mit. Das Feuer sei möglicherweise bei Wartungsarbeiten ausgebrochen. Die umliegenden Anlagen wurden vorsichtshalber geschlossen. Die Rettungsmannschaften waren mit Kühlmaterial im Einsatz, um zu verhindern, dass sich Tanks in der Nähe des Feuers überhitzen. Fragen nach eventuellen Auswirkungen auf Unternehmenskunden wich die Firmenleitung aus. "Die Besorgnis unserer Kunden ist uns bekannt", sagte Shell-Singapur-Chef Lee Tsu Yang gegenüber Reportern. "Wir sind in Gesprächen mit unseren Kunden." Die Pulau-Bukom-Raffinerie mit einer Kapazität von 500.000 Barrel pro Tag liegt auf einer kleinen Insel rund fünf Kilometer südwestlich des asiatischen Stadtstaats. Die Anlage ist das wichtigste Versorgungs- und Distributionszentrum von Shell in der Region.
(apa/dpa / csm) Erstellt am
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