© dapd

Politik
05/03/2012

Ex-RAF-Terroristin Becker will aussagen

Nach Jahren des Schweigens plant Verena Becker nach Angaben ihres Anwalts eine umfassende Aussage.

Der Mord am deutschen Generalbundesanwalt Siegfried Buback liegt mittlerweile knapp 35 Jahre zurück - abgeschlossen ist er deswegen aber noch lange nicht. So kündigte die Verteidigung nun ein umfassendes Geständnis der als Mittäterin angeklagten Verena Becker an.

Becker wird beschuldigt, an jenem 7. April des Jahres 1977 als RAF-Mitglied maßgeblich an der Entscheidung und Planung des Anschlags auf Buback, dessen Fahrer Wolfgang Göbel und Justizwachtmeister Georg Wurster, beteiligt gewesen zu sein.

Die mittlerweile 59-Jährige werde demnach am 14. Mai eine Erklärung abgeben. Verteidiger Hans Wolfgang Euler kündigte dies am Donnerstag in der Verhandlung vor dem OLG Stuttgart an. "Sie kann einige Sachen so nicht stehenlassen", gab Euler später zu Protokoll. Becker werde sich "umfassend zur Sache äußern".

Die Staatsanwaltschaft erhofft sich von Beckers Aussage wichtige Erkenntnisse zum genauen Tathergang, zumal bis heute unklar ist, wer genau die Todeschüsse abgegeben hat.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.