Politik | Ausland
09.08.2018

Mindestens 30 tote Sicherheitskräfte bei Gefechten in Afghanistan

Bei Angriffen radikal islamischer Taliban im Süden und Südosten des Landes kamen zahlreiche Polizten un Militärs ums Leben.

Bei schweren Gefechten in Afghanistan sind nach Behördenangaben mindestens 30 Sicherheitskräfte getötet worden. In der südöstlichen Provinz Urozgan wurden mindestens 27 Soldaten getötet, als ihre Stellungen von radikalislamischen Taliban angegriffen wurden, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Mohammad Radmanish.

Die Kämpfe hätten vor zwei Tagen begonnen und würden weiter andauern. In der östlichen Provinz Paktia wurden drei Polizisten bei Taliban-Angriffen im Bezirk Ahmad Khel getötet, sagte ein Sprecher der Provinzregierung, Abdullah Hasrat.

Die Taliban sind seit Ende des offiziellen NATO-Kampfeinsatzes 2014 rasant stärker geworden und kontrollieren nach Militärangaben heute wieder knapp 14 Prozent des Landes. Weitere 30 Prozent sind demnach umkämpft.