Politik | Ausland
15.05.2018

"Verräter und Feiglinge": Trump wütet gegen undichte Stellen

Nachdem erneut interne Gespräche im Weißen Haus an die Öffentlichkeit gelangen, will Trump die Ursache finden.

Nach dem neuerlichen Bekanntwerden interner Gespräche im Weißen Haus hat US-Präsident Donald Trump undichten Stellen den Kampf angesagt. "Die sogenannten Enthüllungen, die aus dem Weißen Haus kommen, sind eine massive Übertreibung seitens der Fake-News-Medien, um uns so schlecht aussehen zu lassen wie möglich", schrieb Trump am Montag (Ortszeit) in einer wütenden Twitter-Botschaft.

"Jetzt, wo das gesagt ist - die Enthüller sind Verräter und Feiglinge, und wir werden herausfinden, wer sie sind!", twitterte der US-Präsident.

"Es macht nichts, er stirbt sowieso"

Zuletzt war die abfällige Bemerkung einer Mitarbeiterin des Weißen Hauses über den krebskranken Senator John McCain nach außen gedrungen. Laut US-Medienberichten hatte die zum Kommunikationsstab gehörende Mitarbeiterin Kelly Sadler in einer internen Sitzung zum Widerstand des Senators gegen die designierte CIA-Chefin Gina Haspel gesagt: "Es macht nichts, er stirbt sowieso."