Politik | Ausland
30.03.2018

Syrien: Brite und US-Amerikaner von Bombe getötet

Opposition berichtete über Explosion einer Sprengfall in Manbij am Donnerstagabend.

Bei einer Bombenexplosion in Syrien sind am Donnerstagabend zwei Angehörige der US-geführten Anti-IS-Koalition getötet worden. Einer der Getöteten ist US-Bürger, wie ein Vertreter des amerikanischen Militärs sagte, der nicht namentlich zitiert werden wollte. Der zweite getötete Mann sei ein Brite, bestätigte das Verteidigungsministerium in London.

Fünf weitere Angehörige der internationalen Truppe wurden bei der Detonation verletzt, wie das Bündnis am Freitag mitteilte. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte erklärte, die Bombe sei in der nordsyrischen Stadt Manbij explodiert. Syrische Oppositionsmedien meldeten, dort sei eine Sprengfalle explodiert. Den Menschenrechtlern zufolge wurden insgesamt neun Menschen verletzt, darunter vier Kämpfer des Militärrats von Manbij. Ein Vertreter des Pentagons sagte, die Explosion habe sich in der Nähe der Stadt ereignet. Der Vorfall werde untersucht. Man könne noch nicht sagen, wer dafür verantwortlich sei, fügte der Mitarbeiter hinzu.

Die Region steht unter Kontrolle der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF), die von der Kurdenmiliz YPG kontrolliert wird. Die internationale Koalition unterstützt die Miliz im Norden und im Osten Syriens im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS).

(Schluss) rkm