Swoboda im Iran

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Iran
10/22/2013

„Teheran will Lösung im Atomstreit“

EU-Parlamentarier Hannes Swoboda kam am Dienstag von seiner Iran-Reise zurück.

Für den Fraktionschef der Europäischen Sozialdemokraten, Hannes Swoboda, hatte seine Iran-Reise eine „Eisbrecher“-Funktion. „Es gibt einen Willen zum Dialog und zur Zusammenarbeit mit der EU“, sagte er zum KURIER. Swoboda kehrte mit zwei Parlamentarierinnen am Dienstag von seiner viertägigen Iran-Reise zurück.

Hochrangige Gesprächspartner in Teheran, wie Parlamentspräsident Ali Larijani, versicherten den EU-Emissären, dass „Teheran ein Lösung im Atomstreit wolle. Der Iran ist zu einem Kompromiss in der Atomfrage bereit“, erklärt Swoboda. Maximal in einem Jahr soll es eine Lösung mit der internationalen Staatengemeinschaft im Streit um sein Atomprogramm geben. Kommt es zu dieser Lösung, „kann der Iran wieder ein ernsthafter Partner für die EU werden“, betonte Swoboda. Der Iran könnte auch ein Teil der Lösung in Syrien sein, ist der Sozialdemokrat überzeugt.

Von großem Medieninteresse waren die Frage der Sanktionen. Der Iran will eine schrittweise Aufhebung.

Insgesamt orten die EU-Abgeordneten einen Wandel nach der Wahl Hassan Rohanis zum neuen Präsidenten.

Im Dezember ist eine offizielle EU-Parlamentarierdelegation in den Iran geplant.

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