Auf Facebook und auf Plakaten hetzt die Partei gegen Regierung und Migranten.

© CasaPound Italia

Politik Ausland
10/02/2018

"Südtirol reinigen": Neofaschisten empören mit Plakaten

Landeshauptmann Arno Kompatscher schaltete bereits die Staatsanwaltschaft ein.

Wahlplakate der neofaschistischen Partei CasaPound sorgen für Aufregung im Südtiroler Landtagswahlkampf. Auf den Plakaten sind neben der schwarz-weißen Schildkröte, dem Logo der Gruppierung, die Südtiroler Landesregierung sowie mehrere dunkelhäutige Männer zu sehen. Dazu prangt der Schriftzug "Südtirol reinigen", auf Deutsch und Italienisch. Landeshauptmann Arno Kompatscher schaltete die Staatsanwaltschaft ein.

"'Säubern und ausmerzen' war auch die Sprache der Nationalsozialisten. So etwas darf in Südtirol keinen Platz haben", erklärte SVP-Spitzenkandidat Kompatscher. Die italienischen Neofaschisten, die über drei Sitze im Bozner Gemeinderat verfügen, treten zum ersten Mal bei einer Landtagswahl in Südtirol an.

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