Politik | Ausland
03.08.2018

Selbstmordanschlag auf Moschee in Afghanistan: 39 Tote

Mehr als 80 weitere Personen verletzt, darunter mindestens 20 Kinder.

Bei einem Selbstmordanschlag während des Freitagsgebets in einer Moschee der ostafghanischen Stadt Gardes sind 39 Menschen getötet worden. Nach Angaben der Polizei wurden mehr als 80 weitere Menschen verletzt, darunter mindestens 20 Kinder.

Offiziellen Angaben zufolge wurde der Anschlag von zwei Extremisten verübt, die in Burkas gehüllt waren. Zunächst bekannte sich niemand zu dem Anschlag auf die schiitische Moschee. Allerdings haben Anschläge der radikalen Sunniten-Miliz Islamischer Staat (IS) in den vergangenen Monaten in Afghanistan deutlich zugenommen.