Bei einem
Selbstmordanschlag während des Freitagsgebets in einer Moschee
der ostafghanischen Stadt Gardes sind 39 Menschen getötet worden. Nach
Angaben der Polizei wurden mehr als 80 weitere Menschen verletzt, darunter
mindestens 20 Kinder.
Offiziellen Angaben zufolge wurde der Anschlag von zwei Extremisten verübt,
die in Burkas gehüllt waren. Zunächst bekannte sich niemand zu dem Anschlag
auf die schiitische
Moschee. Allerdings haben Anschläge der radikalen
Sunniten-Miliz Islamischer Staat (IS) in den vergangenen Monaten in
Afghanistan deutlich zugenommen.
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