Im Kongress werden die Bemühungen insbesondere von den Demokraten getragen. "Niemand, der 40 Stunden die Woche arbeitet, sollte in Armut leben müssen", erklärte der unabhängige Senator Bernie Sanders aus Virginia zu den geplanten Streiks. Im November finden Kongresswahlen statt.

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Politik Ausland
10/03/2019

Sanders will nach Operation bald wieder Wahlkampf machen

Ehefrau: 78-jähriger US-Senator nimmt an TV-Debatte Mitte Oktober teil.

Der wegen einer verstopften Arterie operierte US-Präsidentschaftsbewerber Bernie Sanders will nach Angaben seiner Ehefrau schon bald wieder in die Wahlkampfarena einsteigen. Der 78-Jährige werde voraussichtlich am Wochenende das Krankenhaus verlassen, teilte Jane Sanders am Donnerstag mit. Ihr Mann wolle an der nächsten Fernsehdebatte der Präsidentschaftsanwärter der oppositionellen Demokraten am 15. Oktober teilnehmen.

Die Wahlkampfauftritte des Senators waren am Mittwoch bis auf Weiteres abgesagt worden. Er hatte zuvor bei einer Wahlkampfveranstaltung in Las Vegas Beschwerden in der Brust verspürt, woraufhin die Arterienblockade diagnostiziert wurde. Sanders wurden Sanders zwei Stents eingesetzt. Dabei handelt es sich um Implantate, die Adern offen halten.

Ihr Mann sei inzwischen wieder "munter", teilte Jane Sanders weiter mit. Er habe am Mittwoch einen großen Teil des Tages damit verbracht, mit seinen Mitarbeitern über politische Pläne zu sprechen und "Witze mit Krankenschwestern und Ärzten zu reißen". Die Ärzte seien mit dem Fortgang seiner Genesung zufrieden. Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus werde Sanders sich noch einige Tage in seiner Heimatstadt Burlington im US-Staat Vermont ausruhen.

Der linksgerichtete Senator gehört zum engeren Favoritenkreis für die Kandidatur gegen Präsident Donald Trump im kommenden Jahr. In den jüngsten Umfragen zu den potenziellen Trump-Herausforderern war er allerdings vom zweiten auf den dritten Platz zurückgefallen. Überholt wurde Sanders von der Senatorin Elizabeth Warren, die ebenfalls dezidiert linke Positionen vertritt. Vorne liegt in den meisten Umfragen weiterhin der frühere Vizepräsident Joe Biden, dessen Vorsprung allerdings geschrumpft ist.

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