Politik | Ausland
24.11.2017

Russland will Militärpräsenz in Syrien zum Jahresende zurückfahren

Aufgaben sind laut Generalstabschef fast erfüllt.

Russland will seine Militärpräsenz in Syrien nach Angaben von Generalstabschef Waleri Gerasimow bereits zum Jahresende zurückfahren. Die Truppenpräsenz in dem Bürgerkriegsland werde reduziert, da die militärischen Ziele dort fast erfüllt seien, sagte Gerasimow am Donnerstag in Sotschi: "Es ist nur noch wenig zu tun."

Der Umfang der Truppenreduzierung werde "erheblich" sein. Russland werde jedoch weiter mit zwei Militärstützpunkten in Syrien präsent bleiben.

Russlands Präsident Wladimir Putin hatte in dieser Woche den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad sowie die Präsidenten Russlands und des Iran zu Gesprächen über den Syrien-Konflikt getroffen. Anschließend hatte er erklärt, es gebe eine "echte Chance" zur Beendigung des Konflikts. Russland hatte im September 2015 militärisch in Syrien eingegriffen, um die Truppen von Machthaber Assad zu unterstützen.