Schlag nach bei Schirinowski

Putin liest Buch des Rechtspopulisten.

Beim Weihnachtstreffen zwischen dem russischen Premier Dmitri Medwedew und Präsident Wladimir Putin im Kreml blätterte der Staatschef in einem Büchlein. Reporter fanden nun heraus, dass es sich dabei um ein Opus des russischen Rechtspopulisten Wladimir Schirinowski handelt. Darin zieht der Polit-Rabauke gegen Fremdworte aus dem verhassten Westen ins Feld.

Statt Player sollten die Russen künftig "Abspieler" sagen, statt Marketing "Vermarktung", statt Mountainbike "Bergfahrrad", und statt Portemonnaie soll wieder der gute alte "Geldbeutel" Eingang in die russische Sprache finden. Nur so, formuliert Schirinowski, ließen sich "Macht, Würde und Wohlklang des Russischen" bewahren.

Das nationalistische Werk des Rechtspopulisten fügt sich gut in die nationalistische Art Putins, Weltpolitik zu gestalten, ein und in seine Abneigung gegen den Westen.

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