Tsipras ruft erneut zu "Nein" auf
Die Zeichen stehen auf Sturm - die griechische Krise spitzt sich immer weiter zu. Die Regierung in Athen ist ihrer 1,6 Milliarden Euro schweren Zahlungsverpflichtung gegenüber dem IWF nicht nachgekommen und gilt damit als zahlungsunfähig. Ministerpräsident Alexis Tsipras richtete einen Brief an die internationalen Geldgeber und zeigte sich darin kompromissbereit. Er teilte den Kreditoren mit, dass er die Vorschläge akzeptiere, Änderungen müssen aber möglich sein (Den Brief finden Sie hier).
Bei einer weiteren Telefonkonferenz der Eurogruppe am Nachmittag wurde unter anderem dieser Brief diskutiert. Auch in Berlin wurde über die Schuldenkrise beraten: Aus beiden Schauplätzen hieß es schließlich: abwarten. Und zwar den Ausgang des griechischen Referendums am Sonntag. Premier Tsipras warb aber erneut dafür, bei dem Plebiszit mit "Nein" zu stimmen - das bedeute laut eigenen Angaben nicht automatisch einen Bruch mit der EU.
Wir berichteten den ganzen Tag über live aus Berlin, Brüssel und Wien. Im Folgenden die Ereignisse zur Nachlese.
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