Politik | Ausland 13.02.2018

Realitystar: "Pence denkt, dass ihm Jesus einflüstert"

Omarosa Manigault © Bild: REUTERS/STRINGER

Omarosa Manigault, ehemalige Mitarbeiterin von Trump und Realitystar, erklärt bei "Celebrity Big Brother", warum die Menschen froh über Trump sein sollten.

Omarosa Manigault ist ein amerikanischer Realitystar, der durch Trump Show "The Apprentice" bekannt wurde. Anfang Jänner 2017 wurde sie von dem US-Präsidenten schließlich sogar zur Kommunikationsdirektorin des Weißen Hauses für öffentliche Beteiligung und zwischenstaatliche Angelegenheiten bestellt. Im Dezember 2017 gab Omarosa diesen Posten jedoch wieder auf.

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FILE PHOTO: Republican presidential nominee Donald Trump and Omarosa Manigault (R) attend a church service, in Detroit, Michi… © Bild: REUTERS/Carlo Allegri

Nun sorgt Omarosa und mit ihrer Teilnahme bei "Celebrity Big Brother" für Schlagzeilen. Dort hatte sie bereits kürzlich erklärt, dass sie "in einer Million Jahre" nicht mehr für Trump stimmen würde. Am vergangenen Montag gab sie jedoch zu bedenken, dass eine Administration unter Mike Pence noch viel schlimmer wäre. "So schlimm ihr alle glaubt, dass Trump ist, ihr wärt über Pence als Präsidenten noch viel besorgter."

"Ihr würdet um Trump betteln"

"Jeder, der sich ein Amtsenthebungsverfahren wünscht, sollte sein Leben überdenken. Ihr würdet um Trump betteln, wenn Pence Präsident werden würde." Schließlich führte sie auch aus, warum das so sei. "Er ist extrem", sagte Omarosa über den Vizepräsidenten. "Ich bin Christin. Ich liebe Jesus. Aber er glaubt, dass Jesus ihm sagt, Dinge zu sagen", sagte Omarosa, die nicht nur ein Realitystar, sondern auch eine ordinierte Pfarrerin ist.

Mike Pence, Vizepräsident der USA
U.S. Vice President Mike Pence addresses members of U.S. military services and Japan Self-Defense Forces (JSDF) before he depart… © Bild: REUTERS/TORU HANAI

Vom Weißen Haus gab es bereits eine Reaktion auf Omarosas Offenheit. So teilte der Vize-Regierungssprecher Raj Shah bereits vergangene Woche mit: "Omarosa wurde drei Mal bei 'The Apprentice' gefeuert, und nun war es das vierte Mal, dass wir sie gehen gelassen haben." Das berichtet die Washington Post.

( kurier.at , elmo ) Erstellt am 13.02.2018