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Politik Ausland
05/01/2019

Mutmaßlicher US-Synagogen-Schütze plädierte auf nicht schuldig

Die Attacken mit einer Toten auf eine Synagoge und eine Moschee hatte Entsetzen ausgelöst.

Der mutmaßliche Angreifer auf eine Synagoge in den USA hat vor Gericht auf nicht schuldig plädiert. Dem 19-jährigen wurde am Dienstag vor Gericht in San Diego die Anklage verlesen. Dem selbst erklärten Antisemiten und Islamfeind wird vorgeworfen, beim Angriff auf die Synagoge der orthodoxen Chabad-Bewegung in Poway nahe San Diego am Samstag eine Frau getötet und drei Menschen verletzt zu haben.

Außerdem soll er im März eine Moschee in Brand gesetzt haben. Earnest äußerte sich während der Anhörung nicht selbst und ließ seinen Anwalt sprechen. Der nächste Gerichtstermin wurde auf den 30. Mai angesetzt.

Der Angriff auf die Chabad-Synagoge wurde am letzten Tag des Pessach-Festes und ein halbes Jahr nach dem tödlichen Anschlag auf eine Synagoge in Pittsburgh verübt. Die tödliche Attacke löste Entsetzen aus.