Gestohlene Flieger als Terrorwaffe in Afrika?
Knapp vor dem Jahrestag vom 11. September berichtet ein amerikanisches Magazin von einer möglichen Terror-Gefahr durch gestohlene Passagierflugzeuge: Der Washington Free Beacon berichtet, dass auf dem Flughafen von Tripolis elf Passagiermaschinen abhanden gekommen sein sollen.
Ende August hatten islamistische Milizen der Islamisten-Koalition Fajr Libya (Libyens Morgendämmerung) in blutigen Kämpfen den internationalen Flughafen von Tripolis eingenommen. Die Islamisten sollen nun im Besitz der Flugzeuge sein und womöglich Terroranschläge in Nordafrika damit planen. Das berichtet zumindest der Beacon und bezieht sich dabei auf nicht näher beschriebene Geheimdienst-Quellen. Genaue Details, woher die Informationen stammen, gibt das als konservativ anzusehende Blatt aber nicht. Auch FoxNews und die Daily Mail sind kurz vor dem elften Jahrestag des wohl verhängnisvollsten Terroranschlags auf US-Boden im neuen Jahrtausend bereits auf den Zug aufgesprungen und berichten über die verschwundenen Jets - ohne weitere Quellen allerdings.
Die Maschinen sollen von den Fluggesellschaften
Libyan Airlines und Afriqiyah Airways stammen.
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