Politik | Ausland
01.10.2018

Iranische Revolutionsgarden feuern Raketen auf Syrien ab

Vergeltungsangriff für Anschlag in iranischer Stadt Ahwas. Teheran spricht von zahlreichen getöteten Jihadisten.

Die iranischen Revolutionsgarden haben nach eigenen Angaben Raketen auf Syrien abgefeuert. Ziel sei ein "Hauptquartier" von "Terroristen" gewesen, die für den Anschlag in der iranischen Stadt Ahwas im September verantwortlich seien, erklärten die Revolutionsgarden am Montag. Zahlreiche sunnitische Jihadisten und die Verantwortlichen des Anschlags seien getötet oder verletzt worden.

Beim Anschlag auf eine Militärparade in Ahwas, einer 1,3-Millionen-Einwohner-Stadt im Iran, hatten Angreifer am 22. September 24 Menschen erschossen. Die Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) beanspruchte den Anschlag für sich.

Der Iran kämpft im syrischen Bürgerkrieg an der Seite der Truppen von Machthaber Bashar al-Assad und unterstützt diesen maßgeblich. Irans Präsident Hassan Rouhani hatte nach dem Anschlag auf die Parade eine "vernichtende" Vergeltung gegen den IS angekündigt.