Politik | Ausland
13.08.2018

Iran: Oberster Führer untersagt alle Gespräche mit USA

Ayatollah Ali Khamenei erteilt einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump eine klare Absage.

Das geistliche Oberhaupt des Iran, Ayatollah Ali Khamenei, hat alle direkten Verhandlungen mit den USA untersagt. "Ich verbiete jedes Gespräch mit Amerika", wurde der oberste Führer des Landes am Montag im Staatsfernsehen zitiert. Einem Gesprächsangebot von US-Präsident Donald Trump erteilte Khamenei erneut eine Absage.

"Amerika hält nie seine bei Gesprächen gemachten Versprechen" und gebe "nur leere Worte" von sich, begründete er seine Anordnung. Zudem rückten die USA nie von ihren Zielen bei Verhandlungen ab.

Khamenei: Gespräch mit USA "nutzlos"

Den Vorschlag Trumps zu einem direkten Treffen mit dem iranischen Präsidenten Hassan Rouhani lehnte Khamenei ebenfalls ab. Trump hat im Atomstreit mit der Islamischen Republik das internationale Nuklearabkommen gekündigt und Sanktionen wieder eingesetzt.

Bereits in der Vergangenheit hatte Khamenei Gespräche mit den USA als "nutzlos" bezeichnet, weil ihr Rückzug aus dem Abkommen gezeigt habe, dass sie nicht verlässlich seien