Ali Shamkhani, Chef des Nationalen Sicherheitsrates.

© REUTERS/KHALED AL-HARIRI

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06/20/2016

Geplante IS-Anschläge im Iran vereitelt

Landesweite Verhaftungen - "Teuflischer Akt rechtzeitig von Geheimdienstagenten neutralisiert"

Iranische Sicherheitskräfte haben nach Angaben aus Teheran landesweit mehrere von Anhängern der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) geplante Anschläge vereitelt. In der Hauptstadt Teheran sei eine Terrorgruppe verhaftet worden, die dort mehrere Selbstmordanschläge geplant habe, sagte der Chef des Nationalen Sicherheitsrats, Ali Shamkhani, nach Angaben der Nachrichtenagentur ISNA.

Große Terroroperation vereitelt

Die verhaftetet Männer seien alle IS-Sympathisanten. Auch der iranische Geheimdienst gab in einer Presseerklärung am Montag bekannt, dass "eine der größten Terroroperationen" im Iran vereitelt worden sei. Die Anschläge waren demnach alle von Terrorgruppen geplant, die dem IS nahestehen. Der "teuflische Akt" wurde aber rechtzeitig von Geheimdienstagenten neutralisiert, so die von ISNA veröffentlichte Erklärung.

Weder Shamkhani noch der Geheimdienst gaben weitere Details über den genauen Zeitpunkt und Ort der Verhaftungen an. Bis jetzt gibt es auch keine genaueren Informationen von den Verhafteten. Die schiitische Iran gehört zu den Erzfeinden des sunnitischen IS. Iranische Truppen auch seit Jahren im Irak und in Syrien am Kampf gegen den IS direkt beteiligt.

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