Entsetzen in Kairo nach dem blutigen Angriff

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Kairo
10/21/2013

Feuer auf Christen eröffnet

Drei Gläubige verloren in Ägypten bei einem Angriff ihr Leben, darunter ein Kind.

Bewaffnete Angreifer haben in Kairo das Feuer auf Christen eröffnet und drei Menschen getötet. Unter den Todesopfern sei ein achtjähriges Mädchen, teilte das ägyptische Innenministerium am Sonntagabend mit. Die Gläubigen seien angegriffen worden, als sie nach einer Hochzeit vor einer Kirche im Stadtteil Al-Warak standen. Neun weitere Menschen wurden den Angaben zufolge verletzt.

In Ägypten hatte es zuletzt mehrere gewaltsame Übergriffe auf Christen gegeben, allerdings nicht in Kairo. Der Angriff vom Sonntag war der erste in der Hauptstadt seit dem Sturz des islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi im Juli. Für die jüngsten Angriffe im Land auf Christen werden Mursi-Anhänger verantwortlich gemacht. Etwa sechs bis zehn Prozent der rund 84 Millionen Ägypter sind christliche Kopten. Sie stehen in der politischen Krise des Landes großteils auf Seiten der Gegner Mursis.

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