Politik | Ausland
06.09.2018

Fall Skripal: Verbündete Londons unterstützen neue Erkenntnisse

USA, Kanada, Deutschland und Frankreich: Giftanschlag "mit allergrößter Wahrscheinlichkeit auf hoher Regierungsebene gebilligt".

Die USA, Deutschland, Frankreich und Kanada haben sich hinter die jüngsten Erkenntnisse der britischen Ermittler zum Giftanschlag auf den russischen Ex-Agenten Sergej Skripal gestellt.

In einer am Donnerstag veröffentlichten Erklärung der Staats- und Regierungschefs der vier Staaten sowie Großbritanniens hieß es, sie hätten "volles Vertrauen in die britische Einschätzung", dass die beiden Tatverdächtigen Mitarbeiter des russischen Militärgeheimdienstes waren und "dass diese Operation mit allergrößter Wahrscheinlichkeit auf hoher Regierungsebene gebilligt wurde".

London hatte kurz zuvor dem russischen Staatschef Wladimir Putin die Verantwortung für den Anschlag zugewiesen, bei dem Anfang März Sergej Skripal und seine Tochter Julia in Salisbury schwer verletzt wurden und beinahe gestorben wären.