Politik | Ausland
02.09.2018

Extremisten töteten bis zu 30 Soldaten in Nigeria

Eine Militärbasis im Nordosten des Landes wurde vermutlich von Mmitgliedern des Islamischen Staates angegriffen.

In Nigeria haben militante Islamisten bis zu 30 Soldaten getötet. Die Extremisten hätten eine Militärbasis im Nordosten des afrikanischen Landes attackiert, verlautete am Wochenende aus Sicherheitskreisen. Die Basis liegt im Dorf Zari im nördlichen Staat Borno. Bei den Angreifern handle es sich vermutlich um Mitglieder des Islamischen Staates in Westafrika (ISWA).

Diese Gruppierung hatte sich 2016 von der Extremisten-Miliz Boko Haram abgespalten. In Nigeria kommt es immer wieder zu Übergriffen der Boko Haram und Islamischer Staat.

Seit Beginn des Aufstands der Extremisten-Miliz Boko Haram 2009 sind mehr als 20.000 Menschen ums Leben gekommen, zwei Millionen wurden vertrieben. Nigerias Armee und Regierung haben den Aufstand wiederholt für niedergeschlagen erklärt. Dennoch verüben die Islamisten immer wieder Anschläge, unter anderem auf Märkte und Moscheen. Weltweit für Aufsehen sorgte die Miliz mit den Entführungen Hunderter Mädchen.