Guinea, Liberia und Sierra Leone sind am stärksten von Ebola betroffen.

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Hilfsgelder
11/06/2014

EU hat Milliarde für Ebola zusammen

Gelder für Hilfe und Forschung. Schiff mit österreichischer Beteiligung als bisher größte Einzeloperation der EU aufgebrochen.

Die EU und ihre Mitgliedsländer haben die angestrebte Milliarde Euro zur Bekämpfung der Ebola-Epidemie beisammen, kündigte die EU-Kommission am Donnerstag an. 280 Mio. Euro sollen in die Ebola-Forschung fließen, je zur Hälfte getragen von der EU und der Pharmaindustrie. Darüber hinaus hat die EU heute ihre bisher größte Einzeloperation zum Transport von Hilfsgütern gestartet.

So bringt ein niederländisches Schiff mobile Hospitäler, Labors, Ambulanzen und andere Ausrüstung nach Westafrika, wobei Österreich zu jenen neun EU-Ländern neben UNICEF gehört, welche zur Fracht beigetragen haben. Luxemburg hat unterdessen als erstes EU-Land zwei Maschinen zur Evakuierung von infiziertem medizinischen Personal bereitgestellt.

Und schließlich macht sich kommende Woche auch die politische Führung auf in Richtung der Krisenregion. Der Ebola-Koordinator der EU, Christos Stylianides (Kommissar für humanitäre Hilfe und Krisenmanagement), wird gemeinsam mit Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis von 12. bis 16. November nach Sierra Leone, Liberia und Guinea reisen.

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