Die Konzerthalle Bataclan kurz nach den Anschlägen (Archivbild)

© APA/AFP/JACQUES DEMARTHON

Ungarn/Frankreich
09/27/2016

Drei der Pariser Attentäter über Ungarn gekommen

Ungarische Zeitung zeichnet Weg von drei der Attentäter nach und beruft sich auf Behördeninformationen.

Die drei Selbstmordattentäter, die am 13. November 2015 an den Terroranschlägen von Paris beteiligt waren, sind nach einem ungarischen Zeitungsbericht über Budapest nach Westeuropa geschleust worden.

Die aus Frankreich stammenden Syrien-Rückkehrer Omar Ismail Mostafa, Samy Amimour und Foued Mohammed Aggad kamen Anfang September 2015 im Zuge der damaligen Flüchtlingswanderung auf der Balkanroute von Serbien nach Ungarn. Das schrieb die regierungsnahe Budapester Tageszeitung Magyar Idök (Dienstag) unter Berufung auf Behördeninformationen.

In Hotel eingemietet

Die drei hatten sich in Syrien der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) angeschlossen. Vom 9. bis 17. September mieteten sie sich in einem unauffälligen Hotel im Budapester Außenbezirk Zuglo ein, wie es in dem Zeitungsbericht heißt. In dieser Zeit ließen sie sich Geld überweisen, das einer von ihnen mit einem gefälschten Pass abholte.

Am Nachmittag des 17. September traf das Trio demnach am Budapester Ostbahnhof einen der mutmaßlichen Drahtzieher der Pariser Anschläge, Salah Abdeslam, der im März dieses Jahres in Belgien verhaftet wurde. Noch am selben Abend stiegen die drei in den Wagen des belgischen Staatsbürgers, um mit ihm nach Westeuropa zu fahren.

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