Politik | Ausland
26.07.2017

Metallmonster: Die fahrenden Bomben des IS

Die IS-Dschihadisten hinterließen nicht bloß Leichen und zerstörte Häuser, auch bizarre Metallungetüme befanden sich in Mossul.

Die fahrenden Bomben des IS

1/19

Wie kommen diese Fahrzeuge, die einem Endzeit-Thriller wie "Mad Max" entsprungen sein könnten, in die irakische Metropole Mossul?

Nach monatelangen Kämpfen hat Iraks Regierungschef Haidar al-Abadi Mossul am 10. Juli offiziell für befreit erklärt.

Aber noch tagelang tobte der Krieg in der ehemaligen IS-Hochburg. Mossul ist mehr Friedhof denn befreite Stadt.

Die Dschihadisten hinterließen nicht bloß Leichen und zerstörte Häuser, auch bizarre Metallungetüme befanden sich in Mossul.

Bei der Eroberung der Stadt haben irakische Sicherheitskräfte mehrere Werkstätten entdeckt, in denen die IS-Schergen zivile Autos für ihren Einsatz als todbringende Waffen umrüsteten.

23 dieser fahrenden Bomben hat die irakische Polizei auf einem Gelände außerhalb der Stadt aufgestellt.

Ein Fuhrpark des Todes sozusagen.

Mithilfe dieser gepanzerten Fahrzeuge verübte der IS unzählige Selbstmordattentate.

Dafür bauen die Terroristen stinknormale Straßenfahrzeuge um.

Sie werden mit kugelsicheren Stahlplatten versehen und bis oben hin mit Sprengstoff gefüllt.

In den Monaten vor der Eroberung Mossuls hat der IS auf diese perfide Weise weit mehr als hundert Anschläge in der Nähe von Armeeposten verübt.

Aufgrund der Panzerung konnten die Selbstmordattentäter viel schwerer daran gehindert werden, ihr Ziel lebend zu erreichen.

Die meisten dieser für Anschläge missbrauchten Autos sind Fahrzeuge der asiatischen Marken Toyota, Honda und Kia.

Wie der IS gerade an Fahrzeuge dieser Marken kam, ist Gegenstand von Untersuchungen.

Weitere Bilder von Metallmonstern in Mossul

Weitere Bilder von Metallmonstern in Mossul

Weitere Bilder von Metallmonstern in Mossul

Weitere Bilder von Metallmonstern in Mossul

Weitere Bilder von Metallmonstern in Mossul