Schulz offenbar als Kanzlerkandidat aus dem Rennen

Martin Schulz und Sigmar Gabriel stehen zusammen vor einem abstrakten Gemälde.
Somit gibt es für die SPD wohl nur mehr einen verbleibenden Kandidaten und der heißt Sigmar Gabriel.

Kurz hat es so ausgesehen, als ob der scheidende Europaparlaments-Präsident Martin Schulz 2017 für die SPD gegen Angela Merkel bei der deutschen Bundestagswahl antreten könnte.

Daraus wird offenbar nichts. Wie der Spiegel berichtet, hat Schulz vor Weihnachten seine Parteifreunde darüber informiert, dass er nicht als Spitzenkandidat für die SPD ins Rennen gehen will. Vor allem will Schulz wohl nicht gegen Sigmar Gabriel in einer SPD-internen Ausscheidung antreten. Die beiden Sozialdemokraten verbindet eine lange Freundschaft und ein Kampfabstimmung will Schulz weder der Partei noch Gabriel antun.

Die Entscheidung darüber, wer nun gegen Angela Merkel antritt, liegt somit allein bei Sigmar Gabriel. Dass er selbst Spitzenkandidat wird, gilt als wahrscheinlich, zumal kein Alternativkandidat in Sicht ist und sich bereits einige SPD-Spitzenpolitiker für ihren Partei-Vorsitzenden ausgesprochen haben.

Offiziell verkünden will man den Namen des Spitzenkandidaten Ende Jänner, die Entscheidung wird aber voraussichtlich am 10. Jänner fallen, wenn die SPD zu ihrer Führungsklausur zusammenkommt.

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