Der IS tötete seit Juni 1500 Menschen
Laut der für gewöhnlich sehr gut informierten "Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte" haben die Terroristen des "Islamischen Staates" (IS) seit der Ausrufung eines Kalifats in Teilen Syriens und des Irak im Juni dieses Jahres 1500 Menschen getötet – teils durch Enthauptungen auch von Ausländern, teils durch Massenerschießungen. Bei mehr als der Hälfte der Ermordeten handelt es sich um Zivilisten. Im Irak wurde fast ein ganzer Stamm – 700 Menschen – ausgelöscht, weil er sich gegen den IS erhoben hatte.
Für US-Außenminister Kerry ist es ein "Konflikt zwischen Zivilisation und Barberei". Ohne Sieg gegen den IS gebe es "keine machbare Zukunft für den Nahen Osten".
Indes wurde bekannt, dass sich unter den IS-Extremisten, die auf Köpfungsvideos im Internet zu sehen sind, auch Europäer befinden. Ein Brite meint, seinen Sohn (20) auf einem Video erkannt zu haben. Auch ein Franzose (22), der sich nach einem Mauretanien-Aufenthalt radikalisiert hatte und 2013 nach Syrien reiste, soll an Enthauptungen beteiligt sein. Paris ermittelt jetzt gegen zwei Franzosen.
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