Beobachtergruppe: 120.000 Syrer nach Kämpfen auf der Flucht

Eine Menschenmenge versammelt sich vor Bussen und Autos, möglicherweise zur Evakuierung.
Zehntausende Menschen sollen im Südwesten Syriens Richtung Jordanien gezogen sein, Tausende weitere zu den Golan-Höhen.

120.000 Menschen sind im Südwesten Syriens wegen der Offensive der Regierungstruppen laut der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte auf der Flucht. Zehntausende seien an die Grenze zu Jordanien gezogen, berichtete die oppositionsnahe Organisation. Ihr Leiter, Rami Abdulrahman, sagte am Freitag, Tausende weitere seien zu den Golan-Höhen geflüchtet, die die Grenze zu Israel bilden.

Offensive von Machthaber Assad

Den Osten der Provinz Deraa, wo die Armee ihre Offensive vorantreibt, hätten die meisten Menschen inzwischen verlassen. Der israelische Energie-Minister Juval Steinitz sagte dem Hörfunksender 102FM, wie in der Vergangenheit müsse ein Grenzübertritt der Flüchtlinge verhindert werden. Deraa ist eine der letzten Regionen, die nach mehr als sieben Jahren Bürgerkrieg noch von Aufständischen kontrolliert werden.

Eine große Rauchwolke steigt über zerstörten Gebäuden in einer ländlichen Gegend auf.

Eine Rauchwolke steigt über zerstörten Gebäuden in einer Stadt auf.

Ein junges Mädchen blickt aus dem Fenster eines mit Gepäck beladenen Fahrzeugs, während Soldaten im Hintergrund stehen.

Eine Familie sitzt in einem überladenen Pick-up-Truck, der von Soldaten kontrolliert wird.

Eine Gruppe von Männern in Militärkleidung steht neben Lastwagen auf einer Straße.

Eine lange Schlange von Fahrzeugen, beladen mit Habseligkeiten und Menschen, auf einer Straße.

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