Westen bleibt optimistisch für Deal mit dem Iran

Eine Gruppe von Politikern steht vor Flaggen verschiedener Länder.
Britischer Außenminister: Werden aber keine schlechte Vereinbarung eingehen

Die Außenminister Frankreichs, Deutschlands, Großbritanniens und der Vereinigten Staaten wollen in der nächsten Woche mit dem Iran eine Lösung im Atomstreit finden. "Wir haben Übereinstimmung darüber erzielt, dass substanzielle Fortschritte erzielt worden sind", heißt es in einer Erklärung der vier Außenminister nach einem Treffen am Samstag in London.

"Das Endspiel hat nun begonnen", sagte der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier. "Zum ersten Mal im Laufe der vielen Jahre von Verhandlungen ist jetzt eine diplomatische Lösung in Reichweite geraten - das kann jetzt gelingen", fügte er hinzu.

Friedliche Nutzung

"Wir werden aber auch keinen schlechten Deal eingehen", versicherte der Gastgeber des Treffens am Londoner Flughafen Heathrow, der britische Außenminister Philip Hammond. Die vier westlichen Länder in der 5+1Gruppe, die mit dem Iran verhandeln, hätten sich gegenseitig versichert, sich gemeinsam zu dem Ziel zu bekennen, die rein friedliche Nutzung der iranischen Atomaktivitäten sicherzustellen. Zuletzt war Frankreich mit einer harten Linie gegen den Iran ausgeschert. 5 steht für die UNO-Vetomächte - neben den USA, Frankreich und Großbritannien China und Russland; 1 steht für Deutschland.

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