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17.08.2017

Anschlag in Barcelona: Chaos auf der Rambla

Anschlag in Barcelona: Chaos auf der Rambla

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In der spanischen Großstadt Barcelona ist am Donnerstag ein Kleintransporter in der Fußgängerzone "La Rambla" in eine Gruppe von Dutzenden Menschen gefahren.

Die Täter benutzten einen weißen Lieferwagen, den sie zuvor bei einem Verleih gemietet hatten.

Dutzende Menschen wurden verletzt, Medien berichten von bis zu 13 Toten. Die genaue Opferbilanz ist noch nicht klar.

Die Zeitung "El Pais" berichtete unter Berufung auf Polizeikreise, der Fahrer des Wagens sei zu Fuß geflüchtet.

Medien berichteten ferner, in Barcelona hätten zwei bewaffnete Männer nach dem Zwischenfall ein Restaurant betreten und hätten sich dort verschanzt. Ministerpräsident Mariano Rajoy erklärte, die Regierung stehe mit allen Behörden in Barcelona in Kontakt.

Auf dem bekannten Markt "La Boqueria" hat es nach Angaben der Zeitung "El Periodico" eine Schießerei gegeben.

Ob die Vorfälle in Verbindung standen, war zunächst unklar.

Europäische Metropolen sind in den vergangenen Jahren immer stärker ins Fadenkreuz von Terroristen gerückt.

In Berlin, Nizza und London sind islamistische Attentate mit Lastwagen oder Kleintransportern als Waffen verübt worden.

In Madrid hatten Islamisten im März 2004 Sprengsätze in Nahverkehrszügen gezündet.

Dabei starben 191 Menschen, mehr als 1800 wurden verletzt.