© EPA/WAEL HAMZEH

Politik Ausland
01/15/2020

65 Verletzte bei Protesten im Libanon

Bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften setzte die Polizei in Beirut Tränengas ein.

Nahe der Zentralbank kam es am Dienstagabend wieder zu Ausschreitungen: Mindestens 65 Menschen wurden verletzt, nach Angaben der Polizei kam es zu 59 Festnahmen.

Der Besitzer eines Cafes sagte, die Demonstration im Viertel Al-Hamra habe friedlich begonnen. Es hätten sich jedoch Krawallmacher darunter gemischt. Diese begannen, die Fensterscheiben von Banken und Geldautomaten in einer wichtigen Einkaufsstraße zu zerstören.

"Gebt nicht den Menschen die schuld"

Der UN-Gesandte für den Libanon, Jan Kubis, verurteilte die Gewalt, kritisierte aber ungewöhnlich scharf die regierenden Parteien und beklagte „Konfusion“ bei der Regierungsbildung. „Politiker, gebt nicht den Menschen, sondern euch selbst die Schuld für dieses gefährliche Chaos“, schrieb er auf Twitter. Die Verantwortlichen schauten dem wirtschaftlichen Zusammenbruch zu: „Unglaublich.“


 

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