© APA/AFP/JULIO CESAR AGUILAR

Politik Ausland
02/06/2019

1.700 Migranten bei Grenze zwischen USA und Mexiko

Die Menschen aus Zentralamerika kamen am Tag von Trumps Rede zur Lage der Nation an.

Am Tag der Rede zur Lage der Nation von US-Präsident Donald Trump ist eine neue Gruppe zentralamerikanischer Migranten an der Grenze zwischen Mexiko und den USA angekommen. Rund 1.700 Menschen erreichten am Dienstag die mexikanische Grenzstadt Piedras Negras, die nahe der texanischen Stadt Eagle Pass liegt.

Nach Angaben von Bürgermeister Claudio Bres Garza stammen 84 Prozent der Migranten aus Honduras, die anderen aus Nicaragua und El Salvador.

 

Sie hatten sich am 15. Jänner in Honduras auf den Weg Richtung USA gemacht. In den vergangenen Monaten sind immer wieder Flüchtlingsmärsche in Zentralamerika gestartet.

Auslöser für Streit

Trump hat deswegen tausende US-Soldaten an die Grenze zu Mexiko geschickt. Er fordert zudem den Bau einer Grenzmauer, was die oppositionellen Demokraten ablehnen. Der erbitterte Streit hat zur längsten Haushaltssperre in der US-Geschichte geführt. Derzeit ist ein Übergangsetat in Kraft, der am 15. Februar ausläuft. Ein Kompromiss in dem Mauer-Streit ist aber weiterhin nicht in Sicht.

In seiner Rede zur Lage der Nation bekräftigte Trump am Dienstagabend seine Forderung nach einer Mauer: "Ich bekomme sie gebaut."

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