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Politik Ausland
09/09/2019

13 Frauen, 14 Männer: Das ist Von der Leyens Wunschkommission

Österreich wird in der neuen EU-Kommission - wie schon bisher - durch Johannes Hahn vertreten.

Das Team der neuen EU-Kommission unter ihrer neuen Präsidentin Ursula von der Leyen ist komplett: Die neue EU-Kommission kommt auf 13 Frauen und 14 Männer. Die EU-Kommission gab die Kandidaten am Montag offiziell bekannt. Die gesamte Kommission muss noch vom EU-Parlament bestätigt werden.

Von der Leyen hatte bei ihrer erfolgreichen Bewerbung erklärt, sie wolle gleich viele Frauen wie Männer in ihrem Team haben. Die genauen Portfolios und Zuständigkeiten will die neue EU-Kommissionspräsidentin am morgigen Dienstag gegen Mittag bekanntgeben. Großbritannien nominierte wegen des geplanten EU-Austritts keinen Kommissar mehr. Österreich ist durch den bisherigen EU-Kommissar Johannes Hahn vertreten.

Die designierte EU-Kommission

  • Ursula von der Leyen (Präsidentin, Deutschland, Konservative, bis Juli Verteidigungsministerin)
     
  • Josep Borrell (EU-Außenbeauftragter, Spanien, Sozialdemokrat, bisher Außenminister)
     
  • Frans Timmermans (Niederlande, Sozialdemokrat, bisher Erster Vizepräsident der EU-Kommission)
     
  • Margrethe Vestager (Dänemark, Liberale, bisherig EU-Wettbewerbskommissarin)
     
  • Johannes Hahn (Österreich, Konservativer, bisher EU-Erweiterungskommissar)
     
  • Didier Reynders (Belgien, Liberaler, bisher Außenminister)
     
  • Mariya Gabriel (Bulgarien, Konservative, bisher EU-Digitalkommissarin)
     
  • Dubravka Suica (Kroatien, Konservative, bisher EU-Abgeordnete)
     
  • Stella Kyriakidou (Zypern, Konservative, bisher nationale Abgeordnete)
     
  • Vera Jourova (Tschechien, Liberale, bisher EU-Justizkommissarin)
     
  • Kadri Simson (Estland, Liberale, frühere Wirtschaftsministerin)
     
  • Jutta Urpilainen (Finnland, Sozialdemokratin, frühere Finanzministerin)
     
  • Sylvie Goulard (Frankreich, Liberale, Ex-Ministerin und zuletzt Vizepräsidentin der französischen Zentralbank)
     
  • Margaritis Schinas (Griechenland, Konservativer, bisher Chefsprecher der EU-Kommission)
     
  • László Trócsányi (Ungarn, Konservativer, Ex-Justizminister und zuletzt EU-Abgeordneter)
     
  • Phil Hogan (Irland, Konservativer, bisher EU-Agrarkommissar)
     
  • Paolo Gentiloni (Italien, Sozialdemokrat, früherer Ministerpräsident)
     
  • Valdis Dombrovskis (Lettland, Konservativer, bisher für den Euro zuständiger Vizepräsident der EU-Kommission)
     
  • Virginijus Sinkevicius (Litauen, Grüne, bisher Wirtschaftsminister)
     
  • Nicolas Schmit (Luxemburg, Sozialdemokrat, Ex-Arbeitsminister und zuletzt EU-Abgeordneter)
     
  • Helena Dalli (Malta, Sozialdemokratin, bisher Ministerin für Europa-Angelegenheiten)
     
  • Janusz Wojciechoski (Polen, National-Konservativer, zuletzt Mitglied des Europäischen Rechnungshofs)
     
  • Elisa Ferreira (Portugal, Sozialdemokratin, bisher Vize-Präsidentin der portugiesischen Zentralbank)
     
  • Rovana Plumb (Rumänien, Sozialdemokratin, Ex-Minister für EU-Mittel)
     
  • Maros Sefcovic (Slowakei, Sozialdemokrat, bisher für Energie zuständiger Vizepräsident der EU-Kommission)
     
  • Janez Lenarcic (Slowenien, parteilos, Diplomat)
     
  • Ylva Johansson (Schweden, Sozialdemokratin, bisher Arbeitsministerin)