Jetzt kommt der Epiq: Was das günstigste E-Auto von Škoda kann

Škoda Epiq mit bunter Camouflage-Folierung vor einer historischen Stadtansicht am Flussufer.
Škoda stellt heuer den neuen Epiq vor: ein kompakter City-E-SUV. Das sind alle Infos, die bisher bekannt sind.

Noch im ersten Halbjahr 2026 soll Škoda Auto den neuen, vollelektrischen Epiq vorstellen. Das ist bisher über das E-Auto bekannt: Der Epiq soll auf die neue MEB+ Plattform mit Frontantrieb setzen, die ein geringes Gewicht und hohe Energieeffizienz ermöglicht. Mit einer Reichweite von bis zu 430 Kilometern und einer Schnellladefunktion mit bis zu 133 kW ist er für den komfortablen Alltagseinsatz ausgelegt. 

Klaus Zellmer, CEO von Škoda Auto: "Mit dem Epiq macht Škoda die Elektromobilität noch zugänglicher, da er das dritte Modell in unserem wachsenden vollelektrischen Portfolio ist." Der Preis sei dabei mit dem eines Kamiq mit Verbrennungsmotor vergleichbar. 

"Der Škoda Epiq ist ein Meilenstein in der Entwicklung des Designs von Škoda", ergänzt Oliver Stefani, Chefdesigner bei Škoda Auto. "Es ist das erste Serienmodell, das alle Elemente der neuen Designsprache Modern Solid vollständig integriert. Zum ersten Mal kommt bei einem Serienfahrzeug von Škoda eine neue T-förmige Lichtsignatur zum Einsatz, die künftig das charakteristische Beleuchtungsmerkmal auch anderer Modelle werden wird." Auch der Innenraum wurde "komplett neugestaltet".

Škoda Epiq mit bunter Camouflage-Folie steht am Meer vor stürmischer Küste.

Der Škoda Epiq auf einen Blick

Als Neuzugang im Segment der urbanen Crossover-Modelle soll der Škoda Epiq laut Aussendung den Einstieg in die Elektromobilität "für einen noch größeren Kundenkreis erschwinglicher und attraktiver machen". Das E-Auto erweitert die Palette der vollelektrischen Škoda SUVs und ergänzt den Elroq sowie die Enyaq-Familie. Als kleinstes batterieelektrisches Fahrzeug der Marke wird er den Einstieg in die Elektro-Palette von Škoda darstellen, während der kommende Siebensitzer Peaq das Portfolio im oberen Segment weiter stärken wird.

Das Crossover-SUV ähnle dem Verbrennungsmotor-Pendant, dem Kamiq, mit viel Platz im Innenraum. Die Agilität des Elektroantriebs erleichtere zudem das Manövrieren in dichten Stadtzentren, engen Gassen und auf kurvigen Straßen. 

Geboten werden verschiedene Batteriegrößen und eine Leistungsspanne von 85 bis 155 kW. Die Reichweite liegt bei bis zu 430 Kilometern. Mit Gleichstrom kann die leistungsstärkste Version in etwas mehr als 20 Minuten von 10 auf 80 Prozent geladen werden.

Erwähnenswert ist auch die Aerodynamik mit einem niedrigen Luftwiderstandsbeiwert von cw = 0,275. Die O-förmigen Lufteinlässe in der Frontschürze verfügen über aktive Lüftungsklappen, die die Aerodynamik verbessern, heißt es in der Aussendung. Die Frontpartie (die sogenannte Volcano-Line) verbirgt diskret die integrierte Air Curtains, die den Luftwiderstand weiter reduzieren. Die aerodynamisch optimierten Räder sind in Größen von 17 bis 19 Zoll erhältlich.

Škoda Epiq mit bunter Camouflage-Lackierung in einer engen, historischen Stadtgasse.

Neu auf dem Tech-Deck-Face ist auch die T-förmige Lichtsignatur für die Scheinwerfer, die sich ebenso in den Rückleuchten widerspiegelt. Der Škoda Epiq ist serienmäßig mit LED-Scheinwerfern ausgestattet. Die Matrix-LED Top‑Variante mit 12 Segmenten verfügt über leistungsstärkere Lichtquellen für Abblend- und Fernlicht, kann den Gegenverkehr vor Fernlichtblendung schützen und bietet vier Modi für Fahrten in der Stadt, auf Landstraßen, Autobahnen und bei Schlechtwetter.

Modern Solid-Interieur mit großem Kofferraum 

Im Innenraum des Škoda Epiq findet man ein horizontal ausgerichtetes Armaturenbrett und eine Ambientebeleuchtung. "Der minimalistische, kantige Stil verstärkt den robusten Charakter der Modern Solid-Designsprache", heißt es von Škoda. Die Fahrdaten werden auf einem 5,3-Zoll-Display im Sichtfeld des Fahrers angezeigt, wie man es von anderen Škoda Elektrofahrzeugen kennt. Ein 13-Zoll-Zentraldisplay ist serienmäßig und ermöglicht die Steuerung von Infotainment, Navigation sowie aller Funktionen und Einstellungen.

Es stehen drei Design Selections zur Auswahl, bei denen für die Sitzbezüge recyceltes PES verwendet wird. Die Einstiegsvariante ist Studio. Die Design Selection Loft ist in Grautönen oder Mintgrün erhältlich und verfügt über ein Prägemuster sowie Techtona, eine synthetische Leder-Alternative, auf dem Armaturenbrett und den Türverkleidungen. 

Die Top-Design Selection Suite bietet Sitze mit geprägten Suedia- und Techtona-Bezügen in Tabora Brown, wobei das gleiche Material auch beim Armaturenbrett und den Türverkleidungen verwendet wird. Sowohl Loft als auch Suite verfügen über eine Ambientebeleuchtung.

Der Škoda Epiq mit bunter Camouflage-Lackierung fährt auf einer kurvigen Landstraße durch eine bewaldete Landschaft.

Mit der MEB+ Plattform kann der Škoda Epiq einen besonders großen Kofferraum bieten: Das Basisvolumen beträgt 475 Liter und ist damit 75 Liter größer als das des Kamiq. Durch Umklappen der Rücksitze lässt es sich auf 1.344 Liter erweitern. Der Innenraum bietet fast 26 Liter zusätzlichen Stauraum. Hinzu kommen neue Simply Clever-Features wie eine kompakte Tasche zur Aufbewahrung von Ladekabeln, die sich an den Top-Tether-Haken im Kofferraum befestigen lässt. Und Klassiker wie den Regenschirm in der Tür, den Parkscheinhalter und den Eiskratzer aus recycelten Materialien.

Zwei Batterietypen und Schnellladefunktion

Der Škoda Epiq ist das erste Modell der Marke, das auf der für kleine Elektrofahrzeuge entwickelten MEB+ Plattform basiert. Ihre Hauptmerkmale sind der Frontantrieb und eine Traktionsbatterie mit adäquater Kapazität. Dadurch kann nicht nur der Innenraum maximiert, sondern auch das Gewicht reduziert und der Energieverbrauch verbessert werden.

Der Epiq wird von zwei verschiedenen Versionen des neuen Elektromotors APP290 in drei Leistungsvarianten angetrieben, kombiniert mit zwei verschiedenen Traktionsbatterien. Die Variante Epiq 35 bietet 85 kW, während der leistungsstärkere Epiq 40 über 99 kW verfügt. Beide sind mit einer Batterie mit einer Gesamtkapazität von 38,5 kWh ausgerüstet. 

Das Spitzenmodell Epiq 55 bietet 155 kW und eine 55-kWh-Batterie.

Der 38,5-kWh-Akku ist eine LFP-Batterie (Lithium-Eisenphosphat) und zeichnet sich durch seine lange Lebensdauer und geringes Gewicht aus. Die 55-kWh-Batterie hat die gleichen Abmessungen und ein ähnlich geringes Gewicht. Sie verfügt dank ihrer NMC-Chemie (Nickel-Mangan-Kobalt) über eine größere Energiedichte sowie eine höhere Kapazität und ermöglicht damit eine größere Reichweite. 

Alle drei Varianten können bei Wechselstrom mit 11 kW aufgeladen werden, während Gleichstromladen je nach Variante mit bis zu 50, 90 oder 133 kW möglich ist. Die leistungsstärkste Version kann in nur 23 Minuten von 10 auf 80 Prozent Kapazität geladen werden.

Kommentare