Peugeot-Zukunft: So lange sollen Autos in Zukunft halten

Peugeot-Zukunft: So lange sollen Autos in Zukunft halten
Peugeot plant neue Elektroautos und in fernerer Zukunft auch E-Autos, bei denen sich der Lebenszyklus auf 25 Jahre verlängert

Natürlich geht es bei Peugeot in den nächsten Jahren um die Elektrifizierung der Modellpalette. Fünf neue Elektroautos will man in den kommenden zwei Jahren auf den Markt bringen: Darunter die reinen Elektroversionen für den 308 und den neuen 408 und die Vans 3008 und später 5008. Dabei wird der e-3008, der in der zweiten Hälfte des heurigen Jahres vorgestellt wird, auf der neuen STLA Medium Plattform basieren, die zum einen für eine Reichweite von 700 km sorgen soll und zum anderen auch einen Dual Motor Antrieb (und somit Allrad) ermöglicht. 

Neues Hybridsystem

Die Verbrennermotoren von Peugeot werden wiederum mit einem neuen 48-Volt-Mildhybridsystem ausgerüstet und dabei mit einem 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe gekoppelt. Man will bereits heuer damit anfangen, die gesamte Modellpalette damit auszurüsten. Man nutzt hierfür entweder einen 100-PS- oder 136-PS-Benziner, dazu kommt ein 21-kW-Elektromotor. Damit soll der Spritverbrauch um 15 Prozent gesenkt werden und im städtischen Verkehr lässt es sich dann um 50 Prozent länger im Zero-Emission-Modus fahren.

Für die fernere Zukunft hat man noch ambitioniertere Pläne. 2030 soll jeder neue Peugeot, der in Europa verkauft wird, elektrisch fahren. Die Elektroautos der Zukunft werden nicht nur einem neuen Designschema folgen und mehr Platz bieten, sondern auch eine neuartige Art der Bedienung bringen. Das Steer-by-wire (elektrische Lenkung) eröffnet neue Möglichkeiten, so die Entwickler. Wie z.B. das Hypersquare-Lenkrad, das Peugeot kürzlich in seiner Studie Inception gezeigt hat.

Längere Lebenszyklen

Gleichzeitig sollen in Zukunft die Lebenszyklen der Fahrzeuge deutlich länger werden. „Von derzeit 15 Jahren bei unseren Autos auf bis zu 25 Jahre“, erklärt Peugeot-Chefin Linda Jackson. Dafür wird die Basis-Architektur entsprechend ausgelegt, Teile, die verstärkter Nutzung und Verschleiß unterliegen (wie die Sitzbezüge) werden regelmäßig getauscht und neue Software-Funktionen werden dann sowieso Over-the-air aufgespielt und auf dem neusten Stand gehalten.

Was die künftige Elektro-Palette betrifft, ist zwar noch nicht die Rede von einem kleinen, leistbaren Elektroauto unter dem e-208. Aber man wird auch effiziente Autos neben den SUV anbieten, erklärt man in Paris.

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