Der Nissan Z kommt wieder - aber nicht zu uns

Ein gelber Nissan Z der neuesten Generation neben einem silbernen 240Z Oldtimer.
Nissan enthüllt die neue Generation des Sportwagens Z in New York.

Es war 1969, als Nissan den ersten Z auf den Markt brachte. Mehr als 50 Jahre später zählt man 1,8 Millionen verkaufte Z weltweit, was das Ding zu einem Bestseller unter den Sportwagen macht. 

Für die Gestaltung des neuen Z ließen sich die Designer von den Ahnen inspirieren und wie es sich für einen Nissan Z gehört, kommt der Sportwagen mit den typischen Proportionen, also einer langen Motorhaube und einem kurzen Heck. „Unsere Designer haben Tausenden von aktuellen Z-Besitzern zugehört, unzählige Studien und Skizzen angefertigt, während wir jede Generation darauf hin analysiert haben, was sie zu einem Erfolg gemacht hat“, sagte Alfonso Albaisa, Nissans Senior Vice President of Global Design. „Letztendlich haben wir beschlossen, dass der Z zwischen den Jahrzehnten reisen sollte, einschließlich der Zukunft.“

Zwei Nissan Z Sportwagen, einer gelb und einer blau, stehen vor einer Bergkulisse.

Ein gelber Nissan Z fährt auf einer kurvenreichen Straße durch eine hügelige Landschaft.

Ein gelber Nissan Z der Modellreihe 2023 auf einer Anhöhe.

Ein blauer Nissan Z fährt auf einer Landstraße.

Ein gelber Nissan Z der Proto Spec Edition des Modelljahrs 2023.

Ein gelber Nissan Z der Proto Spec Edition (US-Markt) aus dem Jahr 2023.

Innenraum eines Nissan Z 2023 mit schwarzem Leder und gelben Akzenten.

Das Interieur eines Nissan Z 2023 mit Fokus auf das Lenkrad.

Das digitale Cockpit eines Nissan Z zeigt verschiedene Fahrzeuginformationen.

Ein blauer und ein gelber Nissan Z stehen vor einer Bergkulisse.

Die LED-Scheinwerfer haben beispielsweise zwei Halbkreise, die vom japanischen Fairlady 240ZG der 70er Jahre inspiriert sind, für die Heckleuchten haben sich die Designer wiederum den 300 ZX genau angesehen (wobei der aktuelle Z eine 3D-Lichtsignatur am Heck bekommt).

Gleichzeitig nutzt man in Sachen Aerodynamik Erkenntnisse, die der GT-R geliefert hat.

Fürs Interieur lautete das Motto moderne Technik mit Vintage-Touch. So thronen oben auf der Mittelkonsole drei klassische Rundinstrumente, während ein Stock tiefer ein Touchscreen eingebaut wurde. Das 12,3-Zoll-TFT-Meter-Display bietet drei verschiedene Anzeigemodi. Auch das Lenkrad soll für "Vintage-Ästhetik" sorgen, hat aber einige Tasten für schnelle Zugriffe integriert.

Unter der langen Motorhaube des Z steckt ein 3,0-Liter-V-6-Twin-Turbo-Motor, der 400 PS leistet. Der wird standardmäßig mit einem 6-gang-Schaltgetriebe kombiniert, auf Wunsch gibts ein 9-Gang-Automatikgetriebe. Die Versionen mit Schaltgetriebe verfügen über eine Antriebswelle aus Kohlefaser, Launch Assist Control und ein Downshift Rev Matching System.

Nissan wird den neuen Z allerdings nur in den USA und in Japan auf den Markt bringen, ein Verkauf in Europa ist nicht vorgesehen. Die Gründe liegen in den immer strenger werdenden Abgasvorschriften und einem schrumpfenden Markt für Sportwagen vom Schlage eines Z. Und das ist schade.

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