Audi A3 Sportback: Alles über die neue Generation

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Die vierte Generation des A3 startet bereits in diesem Monat. Was der Neue besser kann als der Vorgänger.

Sportlicher sollte das Design des neuen A3 werden, hatte uns Baureihenleiter Jens Rückert schon beim ersten Kennenlernen mit dem A3 (noch in getarnter Form) verraten. Nun zeigt Audi den neuen A3 und die Designer haben ihren Job ohne Fehl und Tadel erledigt. Die vierte Generation ist wie gehabt eng verwandt mit dem Golf von VW, wobei die Fahrwerksentwickler uns schon vorab erklärt haben, wo sie ihren eigenen Weg gingen - wie z.B. bei den Federn und Dämpfern.

Wie sich der neue A3 als S3 fährt, haben wir schon ausprobiert. Vor allem die deutliche Spreizung zwischen den verschiedenen Fahrmodi ist deutlich zu merken und ist den Entwicklern rundum gelungen.

Im Vergleich zum Vorgänger ist der neue A3 mit  4,34 Meter 3 Zentimeter länger geworden. Auch in der Breite hat der Audi um 3 Zentimeter zugelegt. Dafür blieben Höhe und Radstand gleich. Neu ist hingegen die tiefere Sitzposition für den Fahrer. Der Kofferraum bietet ein Laderaumvolumen von 380 bis 1200 Liter, die Hutablage lässt sich praktischerweise unter dem Laderaumboden verstauen. Ein Heckklappe, die elektrisch aufschwingt, ist auf Wunsch zu bekommen.

Die Front bekommt ihr Gesicht durch einen niedrigeren und breiteren Single-Frame-Kühlergrill und natürlich die Scheinwerfer. Die nach unten auslaufenden Elemente lassen Spielraum für Individualisierung und werden je nach Version anders leuchten. Wer nach den Luftöffnungen in der Motorhaube (wie sie auch der A1 hat) fragt, auch die wird's geben - wenn man die S-Line bestellt.

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Interieur & Infotainment

Zurück ins Cockpit, wo man nicht nur tiefer sitzt. Markant sind die kantigen Belüftungsausströmer und auf ein unten abgeflachtes Lenkrad verzichtet man interessanterweise. Stolz sind die Entwickler natürlich auf die Digitalisierung. Der Modulare Infotainment Baukasten der dritten Generation bietet eine 10mal schnellere Rechenleistung als das Vorgängersystem. Gesteuert wird das über einen 10,1-Zoll-Touchscreen, der (auch in dieser Größe) in allen Varianten serienmäßig ist. Das Virtual Cockpit, das die Informationen für den Fahrer liefert, ist zwischen 10,25 und 12,3 Zoll groß.

Markantes Merkmal und augenscheinlichste Parallele zum neuen Golf ist der kurze, stummelartige Wählhebel für das Automatikgetriebe.

Damit sind wir bei den Motorvarianten. Zum Verkaufsstart ist der A3 mit einem Benziner (1,5 TFSI/150 PS) und zwei Diesel (2,0 TDI/116 bzw.150 PS) zu haben. Bald darauf sollen ein Dreizylinder-Benziner (1,0 TFSI/110 PS) und der 1,5 TFSI in Verbindung mit Mild-Hybrid-System folgen. Mit der Mild-Hybrid-Technik gibts nicht nur Zusatzpower beim Anfahren (bis zu 50 Nm Drehmoment), der Audi kann auch 40 Sekunden lang mit deaktiviertem Motor segeln. Der Verbrauchsvorteil beträgt bis zu 0,4 Liter pro 100 Kilometer, erklären die Techniker.

Weitere Motorvarianten werden folgen, darunter auch der oben genannte S3. Weiters folgen die Allradversionen, eine CNG-Version und ein Plug-in-Hybrid.

Die Preise beginnen bei € 29.600,- für den 30 TDI.

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