Cupra Born: Was ist neu beim Elektroauto aus Spanien?

Cupra bringt im Sommer die aufgefrischte Variante des Elektroautos.
Cupra Born

Zusammenfassung

  • Cupra Born erhält im Sommer ein Facelift mit neuem Familiengesicht, Matrix-LED-Scheinwerfern und überarbeitetem Heckdesign.
  • Innenraum-Updates umfassen größeres Fahrerdisplay, neues Lenkrad mit physischen Tasten, verbesserte Fensterheber und optimierte Klimatisierung im Fond.
  • Drei Antriebsoptionen mit zwei Batteriegrößen bieten bis zu 600 km Reichweite; Marktstart im Sommer, Preise noch unbekannt.

Mit dem Born brachte Cupra vor etwas mehr vier Jahren sein erstes reines Elektroauto auf den Markt. Das elektrische Portfolio ist gewachsen, es folgte der Tavascan und heuer kommt mit dem Raval ein kompaktes E-Auto für rund 25.000 Euro. Und der Born wird gehegt und gepflegt und präsentiert sich weiter geschärft und im Detail verbessert.

Klar, dass man beim äußeren Erscheinungsbild auf das aktuelle Cupra-Familiengesicht setzt - das heißt, der Born bekommt die markante Sharknose, die in die dreieckigen Matrix-LED-Scheinwerfer (optional) übergeht. Die Scheinwerfer können im neuen Born noch etwas mehr. So ermöglicht das System die Anpassung der Beleuchtung an die Fahrumgebung und es gibt nun eine blendfreie Fernlichtfunktion.

Cupra Born

Die typische horizontale Lamelle vorn ist jetzt übrigens in Kupfer, der typischen Cupra-Farbe, gehalten. Heckseitig wurden Stoßfänger und Heckklappe neu gestaltet. Markant ist hier der Diffusor. Zudem haben die Designer dem beleuchteten Logo einen 3D-Effekt verpasst.

Auch innen hat Cupra nachgebessert. Der zentrale Touchscreen bleibt bei seiner Größe von 12,9 Zoll (ja, auch die Touchslider unter dem Schirm bleiben, sind aber zumindest beleuchtet). Gewachsen ist hingegen die Größe für das Fahrerdisplay - von 5,3 auf 10,25 Zoll.

Cupra Born

Die neu gestaltete Lichtsteuerung soll die Benutzerfreundlichkeit verbessern und für eine einfachere und intuitivere Bedienung der Außenbeleuchtung sorgen. Neu gestaltet hat Cupra das Lenkrad und hier setzt man auf physische Bedienelemente. Das Lenkrad verfügt über Satellitentasten zur Auswahl der Fahrmodi sowie über regenerative Schaltwippen (abhängig von der Motorisierung).

Noch ein Punkt, bei dem Cupra jetzt nachgebessert hat, betrifft die Fensterheber. Man muss nicht mehr zwischen vorne und hinten umschalten, sondern hat auf der Fahrerseite jetzt vier einzelne Schalter für die Fenster. Auch der Komfort für die Fondpassagiere wurde verbessert: Hintere Lüftungsdüsen wurden in die Rückseite der Mittelkonsole integriert, um die Klimaverteilung zu verbessern.

Ein Update gab es auch für das Soundsystem, so wurde durch die Integration der Sennheiser-Contrabass-Technologie in das Soundsystem mit zehn Lautsprechern verbessert. Stichwort Klang. Eine neue Innenraum-Klangsignatur, die im Cupra und Performance-Fahrmodus verfügbar ist, soll "die Verbindung zwischen der Person am Steuer und dem Fahrzeug steigern". Das Klangerlebnis wurde entwickelt, um auf Gaspedalstellung, Geschwindigkeit und Fahrmodus zu reagieren, und verstärkt das Gefühl von Leistung, ohne aufdringlich zu wirken, erklären die Entwickler (wie das klingt, werden wir bei einer ersten Testfahrt hören).

Cupra Born

Antriebe

Es werden drei Antriebsoptionen und zwei Batteriegrößen für den Born verfügbar sein. Das Standard-Modell kommt mit 58-kWh-Akku und 140 kW (Reichweite ca. 450 km). Dazu kommen den Born als VZ und Endurance mit 79-kWh-Akku. Der Endurance leistet 170 kW und sportlichster Born ist der VZ mit einer Leistung von 240 kW. Die Reichweite liegt mit dem großen Akku bei rund 600 km.

Marktstart ist voraussichtlich im Sommer. Wie sich das Update auf die Preise auswirkt, hat Cupra noch nicht verraten.

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