Meinung
12/21/2019

Schöne Feiertage und Danke

Das letzte JOB & BUSINESS im heurigen Jahr – mit einem Blick auf die Menschen im Feiertagsdienst und einem kleinen Tipp für 2020.

von Sandra Baierl

Am 24. Dezember endet die Normalarbeitszeit um 13 Uhr, am 31. Dezember um 17 Uhr (außer, es ist kollektivvertraglich anders geregelt). Der 25. und 26. Dezember sind Feiertage und arbeitsfrei, ebenso der 1. Jänner. Theoretisch. Denn tatsächlich ist es natürlich so, dass in manchen Branchen und Betrieben durchgearbeitet wird, egal ob Samstag, Sonntag oder Feiertag – weil es gar nicht anders ginge.

Dazu zählen natürlich sämtliche Blaulichtorganisationen, Gesundheits- und Pflege-Anstalten wie Krankenhäuser und Seniorenheime, aber auch Infrastruktur-Betriebe (etwa die Bahn und Kraftwerke) oder Produktionsbetriebe wie Bäcker oder die voestalpine, wo der Hochofen niemals abgedreht wird.

Auch Tierärzte, Tierheime und Bauernhöfe laufen (zum Teil) durch und zum Glück gibt es auch hier Menschen, die sich jeden Tag kümmern. Auch ganz wichtig an den Feiertagen: die vielen Seelsorger und Notrufnummern, wo auch tatsächlich jemand das Telefon abhebt, wenn es dringend gebraucht wird. Im KURIER sind zwar die Tage 25.12. und 5.1. produktionsfrei, aber Bereitschaftsdienste gibt es trotzdem.

Macht insgesamt wohl Hunderttausende Menschen (genaue Zahlen gibt es keine), die in den kommenden Tagen dafür sorgen, dass auch in der „stillsten Zeit des Jahres “ das Land nicht still steht, und die Menschen gut versorgt sind. An dieser Stelle ein großes Danke an alle, die in den nächsten Tagen – für andere – ihren Dienst verrichten.

Unseren Leserinnen und Lesern wünschen wir, das gesamte Karrieren- und Wirtschafts-Team des KURIER, ein frohes Fest und alles Gute für das kommende Jahr. Möge uns allen erspart bleiben, was die Prognosen andeuten: trübere Konjunktur, angespannter Arbeitsmarkt, mehr Druck und mehr Stress. Wir haben wenig Zeit, also: besser langsam!