über den herbeigesehnten Wintereinbruch
12/29/2014

Premieren von gestern und der Schnee von morgen

Diese Nachrichten sind im Moment wichtiger als Rennsiege.

| über den herbeigesehnten Wintereinbruch

Neue Weltcup-Schauplätze, neue Sieger. Der US-Abfahrer Travis Ganong und die schwedische Torläuferin Sara Hector gewannen am letzten RennSonntag des Jahres zum ersten Mal.

Ganong ersparte rot-weiß-rot eingefärbten Reportern die krampfhafte Suche nach einem Österreich-Bezug. Indem der bärtige Bursche vom Lake Tahoe in seiner Sieger-Pressekonferenz unaufgefordert ein Loblied auf drei Austrian-Coaches anstimmte. Wohl wissend, dass einer von ihnen nach einer Gesetzesübertretung fallen gelassen worden war.

In Kühtai durften sich Ski-Präsident Peter Schröcksnadel und seine Veranstaltungsprofis trotz des sieglosen Alpin-Sonntags wie Gewinner fühlen. Niemand sonst im Alpenraum hätte es geschafft, in so kurzer Zeit Sponsoren aufzustellen und Weltcup-Rennen in einem Acht-Einwohner-Ort (kein Druckfehler) zu organisieren, nachdem man am Semmering w.o. geben musste.

Am Zauberberg war die Situation wie verhext. Kurz nach der Absage kam der Schnee. Ab sofort kann dort wieder Ski gefahren werden. So wie in den nächsten österreichischen Weltcuporten Bad Kleinkirchheim, Flachau und Kitzbühel auch. Diese Nachrichten sind im Moment wichtiger als Rennsiege.

Der Tourismus braucht nach dem tristen Winterstart Werbung. Braucht volle Betten, die wiederum dem Staat Steuereinnahmen bringen. Und das werden wohl auch jene wollen, die sich ob des ORF-Überangebots an Brettl-Rutscherei aufpudeln.

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