Therapeutisches Boxen mit Laila
über Theraboxen
03/17/2013

Theraboxen

Explosiv. Wie ich an die Grenzen meiner Kraft ging und danach trotzdem energiegeladen war.

Meine Arme und Beine verknoten sich in meinem Kopf zu einem kompakten Laila-Knäuel.

| über Theraboxen

„Am Anfang hassen mich alle“, sagt Hermann zur Begrüßung. Er ist ein Riese von einem Mann und hat eine typische Boxernase. „Am Ende lieben sie mich.“ Mal sehen. Er verspricht mir, mich beim therapeutischen Boxen (kurz Therabox) fertigzumachen. Angst. Zum Aufwärmen kreise ich mit den Armen – erst parallel, dann gegengleich, dazu laufe ich auf der Stelle. Meine Arme und Beine verknoten sich in meinem Kopf zu einem kompakten Laila-Knäuel. Beim Springschnurspringen kann ich nicht anders: „Ich hasse dich jetzt schon, Hermann.“ Er lacht – denn das eigentliche Training beginnt erst. Box-Grundposition: Die Arme eng am Oberkörper, halte ich die linke Faust auf der Höhe des linken Auges, die rechte Faust vor dem rechten Kiefer. Ich übe den Schlag mit der Linken, mit der Rechten und in Kombination. Schließlich bekomme ich die Boxhandschuhe angelegt – ein bisschen Rocky-Feeling kommt hoch. Jetzt trainieren wir im Zeitablauf eines Boxkampfes, wobei nur ich boxe: Abwechselnd drei Minuten Training, eine Minute Pause. Drei Minuten können verdammt lang sein. Immerhin habe ich Hermann einmal fast getroffen (ich hasse ihn noch immer).

Was das alles mit Therapie zu tun hat? Parallel zum Training gibt es Betreuung durch den Sportmediziner Martin Gruber – er spricht mit Hermann die Schwachstellen ab. Beim Boxen wird nicht nur der Körper trainiert, sondern auch der Geist. Am Ende war ich durchgeschwitzt wie selten zuvor – mein Coach hat mich trotzdem noch zu einer Runde Abschluss-Übungen verdonnert. Ich war erledigt, gleichzeitig energiegeladen und gebe zu: Ich mag jetzt Hermann doch irgendwie.

Geeignet für Kampfgelsen, Schattenboxer, Rockys und Million Dollar Babys.Fun Factor Enorm – man hasst und liebt es zugleich. Was zählt, ist das Hier und Jetzt.Effekt Neben dem Work-out werden Stresstoleranz und taktisches Denken gefördert.Infos Das Coaching abseits vom Gruppentraining im muffigen Box-Keller kostet einiges: Einzelstunde 90 € (90 Min.), 11er-Block inkl. medizin. Betreuung 900 €, www.mza.at

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