Der Ausweis des verdächtigten Autolenkers brachte nicht nur die ungarische Polizei ins Staunen. 

© police.hu

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08/16/2021

Ungarische Polizei erwischte 13-jährigen Schlepper aus Kroatien

Der Teenager soll in einem Auto mit polnischer Zulassung syrische Staatsbürger transportiert haben.

Ein Polizeibericht aus Ungarn sorgt auf dem gesamten Balkan für Staunen. Demnach hat die ungarische Polizei am 10. August auf der Autobahn M1 ein Auto mit polnischer Zulassung angehalten haben, das ihnen verdächtig vorgekommen war. Der Verdacht sollte sich bestätigt haben, denn am Steuer des Wagens saß ein erst 13-Jähriger, der lediglich einen kroatischen Personalausweis vorweisen konnte. 

Im Auto befanden sich abgesehen vom Teenager vier erwachsene Männer, zwei davon im Kofferraum. Die Männer gaben an, syrische Staatsbürger zu sein, konnten dies aber auch die Rechtmäßigkeit ihres Aufenthalts in Ungarn nicht nachweisen, da sie keine Dokumente bei sich hatten. 

Wie das ungarische Portal RMX News berichtet, drohen dem jugendlichen Lenker keine Konsequenzen. Aufgrund seiner Minderjährigkeit kann er weder für Menschenschmuggel noch für Fahren ohne Führerschein bestraft werden.

Die ungarische Polizei veröffentlichte auf ihrer offiziellen Website den Personalausweis des 13-jährigen Verdächtigen sowie ein Foto der Migranten, die sich im Kofferraum des Autos befanden. Die Polizeiermittlungen sind im Gange. 

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